Individuelle Software · Mannheim und DACH

Schnittstellen entwickeln lassen

Ein Auftrag steht im CRM. Im ERP muss ihn jemand noch einmal anlegen. Wir prüfen, wie Ihre Systeme die benötigten Daten übergeben können und welche Regeln dabei gelten.

ERP, CRM und Fachsoftware verbinden

Ein Vorgang.
Mehrere Systeme.

Eine Schnittstelle überträgt vereinbarte Daten zwischen Systemen. Sinnvoll wird sie dort, wo Ihr Team regelmäßig Informationen kopiert, Dateien importiert oder unterschiedliche Stände abgleicht. Entscheidend ist, wann eine Übergabe erfolgen soll und welches System für die jeweilige Information zuständig ist.

Wir starten mit einem konkreten Datenfluss: etwa einem freigegebenen Auftrag aus dem CRM, der im ERP weiterbearbeitet wird. Zuerst prüfen wir vorhandene Integrationen und die Zugänge der Anbieter. Danach klären wir, welche Anpassung oder individuelle Schnittstellenentwicklung Ihr Ablauf benötigt.

Beispiel für eine Übergabe

Vom freigegebenen Angebot
zum Auftrag im ERP.

  1. CRM gibt den Vorgang frei

    Ein vereinbarter Status löst die Übergabe aus. Kundennummer, Positionen und Ansprechpartner stammen aus dem freigegebenen Datensatz.

  2. Daten werden zugeordnet

    Felder werden auf das ERP abgebildet. Fehlende Pflichtangaben oder unbekannte Artikel gehen zur Klärung an die zuständige Person.

  3. ERP übernimmt den Auftrag

    Die zurückgegebene Auftragsnummer wird dem CRM-Vorgang zugeordnet. Ein fehlgeschlagener Übertrag bleibt zur Bearbeitung sichtbar.

Illustrativer Ablauf mit Beispieldaten. Welche Schritte automatisiert werden und welche eine menschliche Prüfung brauchen, wird für Ihr Vorhaben festgelegt.

Vor der Entwicklung

Welche Verbindung
passt zum Ablauf?

Die passende Lösung hängt von Daten, Freigaben und den Möglichkeiten Ihrer vorhandenen Software ab.

Vorhandene Integration nutzen

Deckt eine unterstützte Verbindung Ihren Vorgang ab, prüfen wir ihre Konfiguration und Grenzen. Dazu gehören eigene Felder, Übertragungsrichtung und der Umgang mit Fehlern.

Individuelle Schnittstelle entwickeln

Eigene Datenmodelle, mehrere Zielsysteme oder besondere Freigaben können eine angepasste Lösung erfordern. Der erste Build wird auf einen prüfbaren Datenfluss begrenzt.

Zugänge zuerst klären

Fehlt eine nutzbare API, prüfen wir mit Ihrem Systemverantwortlichen unterstützte Import- und Exportwege. Lizenz, Dokumentation und Anbietergrenzen gehören in die Entscheidung.

Kriterien für die Abnahme

Auch die Ausnahme
gehört zum Datenfluss.

Für diese Fragen vereinbaren wir konkrete Regeln und Prüffälle. So lässt sich beurteilen, ob die Verbindung im vorgesehenen Umfang funktioniert.

Was vor dem Build geklärt wird
EntscheidungKonkrete Frage
Führende DatenquelleWo werden Kunde, Artikel oder Auftragsstatus gepflegt? Welches System darf welche Information ändern?
Zuordnung und QualitätWie passen Nummern und Datenfelder zusammen? Was geschieht mit fehlenden oder widersprüchlichen Angaben?
Wiederholung und DublettenWoran wird ein bereits übertragener Vorgang erkannt? Wie wird nach einem Abbruch weitergearbeitet?
ZugriffsrechteWelche Daten darf die Verbindung lesen oder verändern? Wer verwaltet die erforderlichen Zugänge?
Fehler und VerantwortungWer sieht eine fehlgeschlagene Übergabe, korrigiert den Vorgang und gibt einen erneuten Versuch frei?

Bezahlter Discovery-Sprint

Einen Vorgang prüfen.
Den nächsten Schritt entscheiden.

Wir wählen einen abgegrenzten Ansatz und die Fälle, an denen er geprüft werden soll. Sie erhalten eine Live-Demo, eine Bewertung und eine Entscheidungsempfehlung.

  1. VerstehenAblauf, vorhandene Lösungen, Daten und Verantwortliche aufnehmen.
  2. PrüfenEinen Lösungsansatz zeigen und anhand vereinbarter Fälle bewerten.
  3. EntscheidenWeiterbauen, den Umfang ändern oder den Ansatz begründet beenden.

Vor der Entscheidung

Fragen zur Schnittstellenentwicklung.

Welche Systeme lassen sich durch eine Schnittstelle verbinden?

Das hängt von den verfügbaren Zugängen ab. Wir prüfen die konkreten ERP-, CRM- oder Fachsysteme auf APIs, vorhandene Integrationen und unterstützte Dateiimporte. Danach lässt sich beurteilen, welche Daten übertragen werden können und welche Grenzen der Anbieter setzt.

Brauchen wir eine individuelle API-Integration oder reicht ein Standard-Connector?

Ein vorhandener Connector ist ein guter Ausgangspunkt, wenn er die benötigten Daten, Regeln und Fehlerfälle abdeckt. Individuelle Entwicklung kommt infrage, wenn etwa eigene Datenfelder, mehrstufige Freigaben oder besondere Zuordnungen fehlen. Diese Lücke klären wir vor einem Build.

Was passiert bei fehlerhaften Daten oder einer ausgefallenen Verbindung?

Vor dem Build legen wir fest, wie Fehler sichtbar werden, wer sie bearbeitet und welche Überträge wiederholt werden dürfen. Dazu gehört der Umgang mit unvollständigen Datensätzen und möglichen Dubletten. Die vereinbarten Fälle werden gezielt geprüft.

Was kostet es, eine Schnittstelle entwickeln zu lassen?

Die Kosten hängen unter anderem von den Systemzugängen, Datenregeln, Fehlerfällen und dem Betrieb ab. Der bezahlte Discovery-Sprint kostet 4.900 € netto und dauert 5 Arbeitstage. Er liefert eine Live-Demo, eine Bewertung und eine Entscheidungsempfehlung. Ein optionaler Build erhält danach einen individuellen Festpreis.

Wer betreut die Schnittstelle nach der Einführung?

Verantwortung für Betrieb, Fehlermeldungen und Änderungen am Quell- oder Zielsystem wird vor der Einführung vereinbart. NLD kann Betrieb und Weiterentwicklung übernehmen. Umfang, Zugänge und Reaktionszeiten werden passend zur Lösung festgelegt.

Passende Entscheidungshilfen

Den nächsten Schritt einordnen.

Welcher Vorgang soll besser laufen?

Ein Beispiel für den Ablauf und die beteiligten Systeme genügt für den ersten Kontakt. Vertrauliche Dateien können Sie zunächst weglassen.

Datenfluss besprechen

Zuletzt aktualisiert am 3. Oktober 2026